Das Interface Shelly bindet Shelly-Geräte über deren lokale Geräte-API an, ohne die Shelly Cloud. Es durchsucht das lokale Netzwerk selbständig nach Geräten der Generationen Gen1 sowie Gen2/Gen3. Über den Import legen Sie Datenpunkte (Channels) und Controls für die gewünschten Geräte an.
Hinweis:
Es gibt nur eine einzige Instanz dieses Interfaces. Sie konfigurieren kein einzelnes Gerät, sondern das Netzwerk, in dem die Geräte gesucht werden.
Voraussetzungen
- Die Shelly-Geräte sind im lokalen Netzwerk erreichbar, in dem die Box oder der angegebene Netzwerkadapter liegt.
- Gen1-Geräte: Das Interface empfängt deren Statusmeldungen über CoIoT (Multicast). Der Multicast-Verkehr muss die Box erreichen.
- Ist auf den Geräten ein Passwortschutz aktiv, benötigen Sie dessen Benutzer und Passwort. Sie gelten für alle Geräte gleich.
Einrichten
- Legen Sie ein Interface vom Typ Shelly an.
- Wählen Sie den Netzwerkadapter, über den die Geräte erreichbar sind. Alternativ tragen Sie einen IP-Bereich ein.
- Tragen Sie bei Passwortschutz Benutzer und Passwort ein.
- Speichern Sie das Interface.
- Starten Sie die Import-Funktion des Interfaces.
- Wählen Sie die gewünschten Geräte aus und bestätigen Sie den Import.
Beim Öffnen des Import-Dialogs durchsucht das Interface das Netzwerk und blockiert kurz, bis die Suche beendet ist. Die gefundenen Geräte erscheinen nach Gerätetyp gruppiert: Switch/Plug, Cover/Roller, Light/Dimmer, Sensor. Bereits importierte Geräte sind als vorhanden markiert.
Was der Import anlegt
- Pro Komponente (Relais, Rollladen, Licht, Sensor) und Funktion ein Datenpunkt. Siehe Shelly-Datenpunkt.
- Für Schalter- und Licht-Komponenten ein Licht-Control (Ein/Aus, bei Dimmern zusätzlich Helligkeit).
- Ein Anzeige-Control für die Leistung (ersatzweise die Energie), sofern das Gerät sie liefert.
- Ein Anzeige-Control für die Temperatur, sofern vorhanden.
- Rollladen: Es werden Datenpunkte, aber kein Control angelegt. Die Verdrahtung mit einem Control nehmen Sie selbst vor.
Alle Datenpunkte und Controls eines Geräts heissen einheitlich Shelly plus Gerätename. Der Gerätename stammt aus dem Gerät selbst, sonst aus der Modellbezeichnung.
Einstellungen
| Feld | Bedeutung | Hinweis |
|---|---|---|
| Name, Kommentar | Bezeichnung und Notiz | Standardfelder aller Interfaces |
| Optionen | Checkbox Deaktiviert | |
| Logging-Stufe | Umfang der Log-Einträge | |
| Netzwerkadapter | Adapter, über den gesucht wird | Normalerweise leer (Standardadapter). Wird auch für das CoIoT-Multicast (Gen1) verwendet. |
| IP-Bereich (CIDR, optional) | Abweichender Suchbereich, z. B. 192.168.1.0/24 |
Nur IPv4. Sonst wird das Subnetz des Adapters durchsucht. |
| Benutzer | Benutzer bei Passwortschutz | Gilt für alle Geräte |
| Passwort | Passwort bei Passwortschutz | Gilt für alle Geräte |
| WebSocket Reconnect-Intervall | Wartezeit vor dem Wiederaufbau einer unterbrochenen WebSocket-Verbindung (Gen2/Gen3) | Verdoppelt sich bei Fehlversuchen bis zu einer festen Obergrenze. Standard 10 Sekunden, einstellbar von 2 Sekunden bis 5 Minuten. |
Beim Speichern verlangt das Interface mindestens den Netzwerkadapter oder einen IP-Bereich: «Netzwerkadapter oder IP-Bereich muss angegeben werden».
Hinweise und Grenzen
- Der Status wird nicht zyklisch abgefragt. Gen1-Geräte melden ihn per CoIoT-Multicast, Gen2/Gen3-Geräte über eine dauerhafte WebSocket-Verbindung.
- Das Netzwerk wird nur beim Start des Interfaces und beim Öffnen des Import-Dialogs durchsucht, nicht wiederkehrend.
- Ändert sich die IP-Adresse eines importierten Gen1-Geräts, wird das automatisch erkannt. Bei Gen2/Gen3 öffnen Sie dazu den Import-Dialog erneut oder starten das Interface neu.
- Die Kommunikation läuft lokal. Eine Anbindung über die Shelly Cloud gibt es nicht.
- Unterstützte Komponenten: Schalter, Licht, Rollladen, Eingang, Temperatur, Feuchte, Batterie.

