Das Interface Telenot Alarmzentrale (GMS) verbindet sich über eine serielle RS232-Verbindung mit der GMS-Schnittstelle (Gebäudemanagementsystem) einer Telenot-Alarmzentrale. Es liest den Status von Meldebereichen, Sicherungsbereichen (scharf/unscharf) und Ausgängen. Es kann Sicherungsbereiche scharf-/unscharf schalten, Meldebereiche sperren/entsperren und Ausgänge schalten.
Hinweis:
Voraussetzungen
- Eine Telenot-Zentrale vom Typ hiplex 8400H (oder complex 400, siehe unten).
- Die GMS-Schnittstelle ist in der Parametriersoftware der Zentrale (compasX) aktiviert.
- Eine serielle Verbindung zwischen Zentrale und Box (z. B. USB-Seriell-Adapter).
So gehen Sie vor
- Legen Sie ein Interface vom Typ Telenot Alarmzentrale (GMS) an.
- Wählen Sie den Zentralentyp.
- Wählen Sie den Anschluss/Port. Zweimal auf das leere Feld klicken zeigt die erkannten seriellen Geräte.
- Tragen Sie die Anzahl der Sicherungsbereiche, Meldebereiche und Ausgänge ein, wie sie in der Zentrale parametriert sind.
- Speichern Sie das Interface und warten Sie, bis es Daten empfängt.
- Starten Sie die Import-Funktion und legen Sie die Channels an.
Der Import fragt die Zentrale nach ihrem Belegtstatus und legt nur für Adressen Channels an, die dort tatsächlich parametriert sind. Nicht konfigurierte Bereiche oder Ausgänge innerhalb der eingestellten Anzahl werden übersprungen.
Felder
| Feld | Bedeutung | Hinweis |
|---|---|---|
| Name, Kommentar | Bezeichnung und Notiz | Standardfelder aller Interfaces |
| Optionen | Checkbox Deaktiviert | |
| Logging-Stufe | Umfang der Log-Einträge | Standard «Warn» |
| Zentralentyp | Angeschlossenes Zentralenmodell | Die Modelle verwenden unterschiedliche Adressierung. Muss zur Hardware passen. Vorbelegt mit hiplex 8400H |
| Anschluss/Port | Serielle Schnittstelle der GMS-Verbindung | |
| Parameter | Baudrate, Datenformat, Flusssteuerung | Das Protokoll gibt 9600 Baud, 8 Datenbits, keine Parität, 1 Stoppbit und keine Flusskontrolle vor. Normalerweise nicht ändern |
| Anzahl Sicherungsbereiche | Parametrierte Sicherungsbereiche (Schärfungs-Partitionen) | Standard 1, Bereich 1–15 |
| Anzahl Meldebereiche | Parametrierte Meldebereiche | Standard 8, Bereich 1–512 |
| Anzahl Ausgänge | Parametrierte Schaltausgänge | Standard 4, bei hiplex 8400H Bereich 1–64 |
Die Anzahlen gelten für das Anlegen der Channels beim Import.
Option «VdS-zertifiziert» beim Import
Ist sie aktiv, legt der Import nur lesbare Statuskanäle an (Status der Sicherungs- und Meldebereiche). Es entstehen keine Befehle zum Scharf-/Unscharfschalten oder Zurücksetzen, keine Sperr-Channels und keine schaltbaren Ausgänge. Das ist für Installationen gedacht, bei denen die VdS-Zertifizierung verlangt, dass die Fernüberwachung die Zentrale nicht steuern kann.
Channel-Felder
Ein Channel hat diese Felder: Kategorie (Sicherungsbereich, Meldebereich, Meldebereich gesperrt, Ausgang, Sicherungsbereich Status), Nummer, Manuelle Protokolladresse (optional) und Befehl (z. B. Unscharf schalten, Intern scharf schalten, Extern scharf schalten, Rücksetzen, Meldebereich sperren/entsperren, Ausgang ein/aus, Status).
Hinweise und Grenzen
- Ein Meldebereich kann in der Zentrale mehrere physische Melder zusammenfassen. Einzelne Melder sind über diese Schnittstelle nicht unterscheidbar.
- complex 400: Die Hilfe beschreibt beide Modelle. Im Code ist complex 400 derzeit nicht auswählbar und liefert beim Speichern die Meldung «wird in dieser Version noch nicht unterstützt». Bei complex 400 wird die Ausgangsadressierung nicht automatisch aufgelöst, dann ist je Channel eine manuelle Adresse nötig.

