Das Virtuelle Interface (Typ «Virtuelle Channels») stellt benutzerdefinierbare, interne Datenpunkte bereit. Diese Datenpunkte sind an keine Hardware gebunden. Sie dienen als Zwischenspeicher für Werte, die Sie in Controls, Formeln, Triggern oder Aktionen weiterverwenden.
Voraussetzungen
Keine. Es gibt kein Gerät und keine Verbindung, die konfiguriert werden müssen.
So gehen Sie vor
- Legen Sie ein neues Interface vom Typ Virtuelle Channels an.
- Vergeben Sie einen Namen und speichern Sie.
- Legen Sie die virtuellen Datenpunkte als Channels an. Das Vorgehen beschreibt der Artikel Virtueller Datenpunkt.
Einstellungen
Das Interface benötigt keine spezifischen Einstellungen. Es hat nur die Standardfelder aller Interfaces:
| Feld | Bedeutung | Hinweis |
|---|---|---|
| Name | Bezeichnung des Interfaces | Erscheint in Auswahllisten |
| Kommentar | Freie Notiz für den Integrator | Nur zur Dokumentation |
| Optionen | Checkbox Deaktiviert | Siehe unten |
| Logging-Stufe | Umfang der Einträge im System-Log | Standard «Warn» |
Der Startwert, die Einheit und die Option «Persistent» (Wert bleibt erhalten) werden nicht am Interface, sondern am einzelnen virtuellen Channel eingestellt.
Hinweise und Grenzen
- Es kann nur ein Virtuelles Interface geben. Beim Anlegen eines zweiten erscheint der Hinweis, dass es bereits ein Interface dieses Typs gibt.
- Die Option Deaktiviert schaltet das Interface soweit möglich ab. Die Channels bleiben im System verfügbar. Lesezugriffe liefern keinen oder den letzten Wert.
- Ein neu angelegtes Interface steht erst nach einem Neustart von X2 zur Verfügung.
- Ein virtueller Channel hat keinen Bezug zu Geräten. Der Startwert muss zur Einheit des Channels passen, sonst kann sich der Channel unerwünscht verhalten.

