Das Interface FTP Server stellt einen rudimentären FTP-Server auf der Box bereit. Er ist nur aus dem lokalen Netzwerk erreichbar. Typisch ist der Einsatz für Bild-Uploads einer Kamera mit Bewegungserkennung. Mit einem Datei-Ereignis-Trigger können Sie auf Aktivitäten am Server reagieren.
Voraussetzungen
- Ein Gerät oder Client im lokalen Netz, der per FTP auf die Box zugreifen soll.
- Die interne IP-Adresse der Box.
So gehen Sie vor
- Legen Sie ein Interface vom Typ FTP Server an.
- Legen Sie den Port fest und wählen Sie bei Bedarf Secure (ESFTP).
- Wählen Sie den Betriebsmodus.
- Notieren Sie Login Benutzer und Login Passwort. Beim Anlegen werden zufällige Werte vorgegeben.
- Legen Sie das Wurzelverzeichnis fest.
- Speichern Sie das Interface und starten Sie X2 neu.
- Tragen Sie im Gerät als Ziel die interne IP-Adresse der Box und den Port ein. Verwenden Sie dort die Zugangsdaten aus Schritt 4.
Felder
| Feld | Bedeutung | Hinweis |
|---|---|---|
| Name, Kommentar | Bezeichnung und Notiz | Standardfelder aller Interfaces |
| Optionen | Checkbox Deaktiviert | |
| Logging-Stufe | Umfang der Log-Einträge | Standard «Warn» |
| Port | Netzwerkport des FTP-Servers | Standard 21 |
| Secure (ESFTP) | Betreibt den Server über TLS (Explicit Secure FTP) | Standard: aus. Das Gerät muss dasselbe verwenden. Die Box nutzt ein selbstsigniertes Zertifikat |
| Betriebsmodus | Steuert Up- und Download | Siehe unten |
| Login Benutzer, Login Passwort | Erwartete Anmeldedaten | Andere Zugangsdaten werden zurückgewiesen |
| Wurzelverzeichnis | Pfad in der X2B-Dokumentverwaltung, auf dem der Server arbeitet | Standard / (gesamte Dokumentstruktur), alternativ ein Ordner wie /FTP |
Betriebsmodus
Der Code kennt vier Modi: Always Empty/Ignore Uploads, Download only, Upload only und Download/Upload.
Im Modus «Leerer Server/Uploads ignorieren» zeigt der Server keine Dateien an. Er lässt Uploads zu, speichert sie aber nicht. Das ist nützlich, wenn ein Gerät Daten liefert, die Sie nicht brauchen, Sie aber auf den Zugriff reagieren wollen. Vorbelegt ist dieser Modus.
Hinweise und Grenzen
- Der Server ist nur im lokalen Netz erreichbar. Router und Firewall schützen normalerweise vor externem Zugriff.
- ESFTP schützt zusätzlich vor Bedrohungen im lokalen Netz, z. B. bei ungesichertem WLAN oder Gästen.
- Das Interface unterstützt keine Channels. Aktivitäten werden als Datei-Ereignis gemeldet.
- Der Server ist rudimentär, er unterstützt nur grundlegende FTP-Befehle.

