Die freie Visualisierung (kurz Visu) definiert eine Seite, die in X2B angezeigt wird. Auf ihr ordnen Sie Controls, Bilder, Texte, Linien, Rechtecke und Symbole frei an. Eine freie Visu können Sie in Listen und Menüs aufnehmen.
Aufbau
Eine Visualisierung besteht aus folgenden Teilen:
- Visualisierung: Die Seite selbst mit Name, Hintergrundfarbe und optional erzwungenem Look & Feel. Sie wird im Dialog Visualisierung bearbeiten eingestellt.
- Layout: Legt fest, was auf der Seite zu sehen ist. Eine Visu kann mehrere Layouts enthalten. Die Grundeinstellungen eines Layouts, etwa das Seitenverhältnis, finden Sie ebenfalls im Dialog zum Bearbeiten.
- Elemente: Controls, Grafiken und weitere Objekte im Layout. Stellen Sie sich die Elemente als übereinander gestapelte Folien vor. Elemente platzieren Sie im Layoutmodus (siehe Visualisierung layouten).
Mehrere Layouts
Angezeigt wird immer das Layout, dessen Seitenverhältnis dem des Anzeige-Geräts am nächsten kommt. So definieren Sie zum Beispiel getrennte Layouts für Hoch- und Querformat. Die Layouts einer Visu dürfen völlig unterschiedliche Inhalte haben.
Mindestens ein Layout muss vorhanden sein, damit die Visu angezeigt werden kann.
Elementtypen
| Typ | Verwendung |
|---|---|
| Bild | Bild aus der Mediathek |
| Control | Ein Control als Symbol oder direkt bedienbar |
| Beschriftung | Text |
| Linie | Linie mit mehreren Punkten, optional animiert |
| Rechteck | Fläche, optional mit runden Ecken |
| Symbol | Von X2B vordefiniertes Symbol, dessen Aussehen das aktive Look & Feel bestimmt |
Funktionen eines Elements
Bild, Beschriftung, Rechteck und Symbol können beim Antippen eine Funktion auslösen: eine X2B-Seite öffnen, eine Webadresse aufrufen, zurück navigieren oder eine Aktion ausführen. Die Einstellungen stehen in Visualisierung layouten.
Hinweise und Grenzen
- Mehrere Layouts sind nur sinnvoll, wenn die Anzeige-Geräte unterschiedliche Seitenverhältnisse haben.
- Wird ein Layout als Liste (Kachelmodus) angezeigt, erscheinen nur Controls.
- Die freie Visu wurde zuletzt erweitert, zum Beispiel um die Funktion «Aktion ausführen» und die Deckkraft.

